{"id":201,"date":"2002-07-13T13:47:27","date_gmt":"2002-07-13T11:47:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=201"},"modified":"2012-08-27T10:58:15","modified_gmt":"2012-08-27T08:58:15","slug":"tauchen-am-bavaro-beach-punta-cana-dominikanische-republik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=201","title":{"rendered":"Tauchen am Bavaro Beach, Punta Cana &#8211; Dominikanische Republik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Urlaub sollte das Tauchen nicht im Vordergrund stehen, da ich mit meiner nicht tauchenden Freundin unterwegs war. Trotzdem will man ja die Gelegenheit nutzen und sich die Tauchpl\u00e4tze vor Ort einmal genauer anschauen.<br \/>\nUnser Hotel <a title=\"Fiesta Beach Resort jetzt Grand Palladium Resort\" href=\"http:\/\/www.fiestahotelgroup.com\/de\/hotels\/zielgebiete\/amerika\/dominikanische-republik\/punta-cana\/grand-palladium-bavaro-resort-spa\/\" target=\"_blank\">Fiesta Beach Resort<\/a> verf\u00fcgt \u00fcber ein eigenes Tauchcenter,<!--more--> wie die meisten Hotels am Bavaro Beach. Ich begab mich also zum Dolin Dive Center um mich zum Tauchen anzumelden. Die Holzh\u00fctten haben auf mich keinen tollen Eindruck gemacht, aber das muss ja noch nicht viel sagen. Der deutsche Tauchlehrer begr\u00fc\u00dfte einen recht freundlich und fragte nach dem Brevet. Mit meiner Aussage CMAS gab er sich zufrieden, wollte mir aber gleich ein Erweiterungskurs aufschwatzen. Da ich \u00fcber eigene Ausr\u00fcstung verf\u00fcgte, wurden die Preise etwas g\u00fcnstiger, so dass ich mich f\u00fcr ein 5er Paket entschlossen hatte. Ich sollte am n\u00e4chsten Tag 8.45 Uhr an der Basis sein.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag war ich p\u00fcnktlich vor Ort. Zum selben Zeitpunkt sagte ein deutsches P\u00e4rchen ihren Tauchgang f\u00fcr diesen Tag ab, so dass ich der einzigste in der Liste war und der Tauchgang komplett gecancelt wurde. Das ich nun mit meiner kompletten Ausr\u00fcstung wieder durch die recht gro\u00dfe Anlage traben durfte fand ich nat\u00fcrlich nicht so toll, aber was soll man machen. Am n\u00e4chsten Tag war der n\u00e4chste Tauchgang angesetzt. Diesmal waren noch andere Taucher da, der Tauchgang fand also statt. Da das Anmelden ohne jede Formalit\u00e4t ablief, dachte ich, dass jetzt die Tauchtauglichkeit, Brevet und das Logbuch (wann war mein letzter Tauchgang und wie viele hatte ich \u00fcberhaupt) \u00fcberpr\u00fcft wird. Fehlanzeige!!! Man teilte mir mit wo Flasche und Blei zu finden war und ich baute erst einmal meine Ausr\u00fcstung zusammen. Aus Erfahrung deckte ich mich mit 3,5 kg Blei ein, von der Crew interessierte das aber niemanden. Ob und wie ich meine Ausr\u00fcstung zusammen gebaut hatte wurde nat\u00fcrlich auch nicht \u00fcberpr\u00fcft. Danach ging es zum Boot. Nach f\u00fcnf Minuten Fahrt war der Tauchplatz erreicht. Jetzt erfolgte das Briefing, das keine 30 Sekunden gedauert hat und die Angabe der Tiefe und Namen des Tauchplatzes sowie der Instruktion dem Tauchguide zu folgen beinhaltete. Das es keinen Checkdive geben w\u00fcrde war mir sp\u00e4testens hier klar. Das Tauchboot ankerte im Riff und nutzte keine der Bojen, die aber mgl.-weise durch andere Boote belegt waren. Es wurden keine Buddy-Teams festgelegt und eine Verst\u00e4ndigung \u00fcber verwendete Unterwasserzeichen fand nicht statt. Mangels Buddy gab es nat\u00fcrlich auch keinen Buddycheck. Der Guide \u00fcberpr\u00fcfte lediglich ob mein Flaschenventil ge\u00f6ffnet war. Das einer der Tauchg\u00e4ste die Fische mit Brot f\u00fctterte und der Guide das in Ordnung fand wunderte mich inzwischen auch nicht mehr. Von unseren vier Tauchern haben zwei nach einander wegen Luftmangels vorzeitig beendet. Wenn ich von ihrem Verhalten unter Wasser auf das K\u00f6nnen schlie\u00dfen w\u00fcrde &#8211; kein Wunder. Nachdem der Guide sich an meinem Tauchcomputer \u00fcber die Dauer des Tauchgangs informiert hatte, wurde der Tauchgang ohne Sicherheits-Stop beendet. Wie ich sp\u00e4ter erfahren habe wird am Bavaro Beach meistens darauf verzichtet, was bei Tiefen bis maximal 15m auch akzeptabel ist. Ich machte nat\u00fcrlich trotzdem einen kurzen Stop, der Guide war inzwischen aber schon aufgetaucht, so dass er mir leider nicht mit etwas Blei aushelfen konnte, da ich etwas knapp kalkuliert hatte. Ob er welches dabei gehabt h\u00e4tte wage ich bei den vorangegangenen Erlebnissen zu bezweifeln. Das ich mir beim Hineinwuchten ins Boot, welches \u00fcber keine Leiter verf\u00fcgte, den Finger an einer scharfen Kante aufgeschnitten habe, muss man wohl in die Kategorie &#8222;Pech gehabt&#8220; verbuchen. Die Kritik beim Tauchlehrer nach der R\u00fcckkehr schien ernst genommen zu werden. Bei der sp\u00e4ter erfolgten Bezahlung meines ersten und letzten Tauchgangs bei dieser Basis wollte die Chefin keinen der Fehler eingestehen und versuchte mir weis zu machen, dass in der ganzen Dominikanischen Republik so getaucht wird. \u00dcbrigens sollen die anderen drei mit dem Tauchgang zufrieden gewesen sein, was mich bei zwei Leuten und deren F\u00e4higkeiten bzw. Ausbildungsstand auch nicht verwundert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: F\u00fcr erfahrene Taucher (Buddy-Teams) mit eigener Ausr\u00fcstung, die nur Flasche, Blei und ein Boot zum Transport ben\u00f6tigen akzeptabel, f\u00fcr alle anderen Finger weg!!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich aber gerne noch ein paar Tauchg\u00e4nge machen wollte ging ich einfach 10m weiter. Hier begann die Hotelanlage Occidental Flamenco Bavaro, mit einer <a title=\"Sea Pro Divers\" href=\"http:\/\/www.seaprodivers.com\" target=\"_blank\">Sea Pro Divers<\/a> Basis nach weiteren 10m. Auf den ersten Blick machte die Basis bereits einen viel besseren Eindruck. Der verantwortliche Instruktor sprach sehr gut deutsch und lie\u00df sich von mir auch meine Tauchtauglichkeit best\u00e4tigen (die Standardformulare, wie ich sie auch von anderen Basen schon kannte). Am n\u00e4chsten Tag fand dann der erste Tauchgang statt. Der Tauchguide schaute sich mein Brevet und mein Logbuch an, so wie es sein sollte. Das Briefing fand an Land statt. Dabei wurde der Tauchplatz beschrieben und auch die Zeichen unter Wasser besprochen. Es wurden Buddy-Teams gebildet und die Ausr\u00fcstung kontrolliert. Auch der Bleibedarf wurde gepr\u00fcft, auch wenn die 7 kg von ihm etwas zu gro\u00dfz\u00fcgig angesetzt waren, aber lieber zu viel als zu wenig. Ich bin dann mit 5 kg getaucht, die ich bei weiteren Tauchg\u00e4ngen auf 4,5 kg reduziert habe. Auch unter Wasser hat sich der Guide viel besser um die Taucher gek\u00fcmmert, so dass man sich sicher f\u00fchlte und den Tauchgang genie\u00dfen konnte. Ich habe bei dieser Basis dann noch drei weitere Tauchg\u00e4nge absolviert. Da die Tauchpl\u00e4tze alle in Sichtweite sind (max. 10 Minuten Fahrt), sind die Boote auch als reines Transportmittel (ca. 5m lang, seitliche Sitzb\u00e4nke, Flaschenhalter in der Mitte des Bootes und Au\u00dfenbordmotor) zu verstehen. F\u00fcr das Auswaschen der Tauchsachen steht ein Becken zur Verf\u00fcgung, Stangen zum Trocknen der Sachen gibt es ebenfalls. Es besteht auch die M\u00f6glichkeit sein Equipment in der Basis zu lagern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: Wer im Fiesta Resort (Flamenco sowieso) untergebracht ist sollte diese Basis w\u00e4hlen. Es ist zwar kein Vergleich mit den professionellen Tauchbasen am Roten Meer, aber man kann hier trotzdem ein paar sch\u00f6ne entspannte Tauchg\u00e4nge unternehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Tauchspots kann man allgemein sagen, dass sie nicht sehr anspruchsvoll sind und im Vergleich zu den Malediven oder \u00c4gypten wenig zu bieten haben (Korallen, Fischreichtum). Es gibt aber sehr sch\u00f6ne Unterwasserlandschaften (Schluchten, Tunnel, kleine H\u00f6hlen) und auch ein voll betauchbares Wrack zu sehen.<br \/>\nBei weiteren Fragen stehe ich gerne per Mail zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Urlaub sollte das Tauchen nicht im Vordergrund stehen, da ich mit meiner nicht tauchenden Freundin unterwegs war. Trotzdem will man ja die Gelegenheit nutzen und sich die Tauchpl\u00e4tze vor Ort einmal genauer anschauen. 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