{"id":63,"date":"2000-09-23T10:06:45","date_gmt":"2000-09-23T08:06:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=63"},"modified":"2017-10-04T15:58:41","modified_gmt":"2017-10-04T13:58:41","slug":"sun-island-malediven","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=63","title":{"rendered":"Sun Island &#8211; Malediven"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Als frisch gebackener Taucher fiel die Wahl nach einem geeigneten Einstieg in die Unterwasserwelt auf die Malediven. Zu unserem Ziel brachte uns auch dieses mal wieder die&nbsp;<a title=\"Condor\" href=\"http:\/\/www.condor.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Condor<\/a>. Als Maledivenneulinge wollten wir nicht gleich mit einer kleinen Insel starten, falls man doch Gefahr laufen sollte <!--more-->einen Inselkoller zu bekommen. Aber eins vorweg, als Taucher ist einem die Gr\u00f6\u00dfe der Insel ziemlich egal. Da wir auch ein paar Anspr\u00fcche an den Komfort gestellt haben, fiel die Wahl nach einigem Suchen auf&nbsp;<a title=\"Sun Island\" href=\"http:\/\/www.sunislandmaldives.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sun Island<\/a>&nbsp;(Nalaguraidhoo). Die Informationen auf den Seiten von&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.malediven.net\/\" target=\"_New\">malediven.net<\/a>&nbsp;haben uns dabei sehr geholfen.<br \/>\nDoch nun zur Reise. Nach 9 Stunden Flug landeten wir bei etwas verregnetem Wetter in Male. Der Landeanflug gab schon einen kleinen Vorgeschmack auf die einmalige Insellandschaft. Die vielen wei\u00df-gr\u00fcnen Tupfer im t\u00fcrkisfarbenem Wasser sind einfach genial. Das warm-feuchte Klima begr\u00fc\u00dfte uns gleich beim Aussteigen aus dem Flugzeug und war unser st\u00e4ndiger Begleiter, an den man sich aber recht schnell gew\u00f6hnt hat. Nach der Einreisekontrolle ging es dann auf direktem Weg zum Wasserflugzeug-Airport. Diese Variante empfehle ich jedem, da sie schneller und stre\u00dffreier ist als das Speedboot. Wer will schon nach 9 Stunden Flug noch einmal 3 Stunden im Speedboot verbringen? Da die Flugzeuge sehr niedrig fliegen, bekommt man schon viel zu sehen (u. a. habe ich dabei bereits meine ersten Delphine gesehen). Von der Landeplattform geht es dann per Boot zur Insel, wo man \u00fcber einen langen Holzsteg in der Rezeption landet (bei Regen ist der Holzweg wie Schmierseife und man sollte sehr vorsichtig gehen).<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Begr\u00fc\u00dfung mit einem leckeren Drink in der Empfangshalle ging es dann mit dem Kleinbus zum Bungalow (ja, auf Sun Island gibt es ein kleines Wegenetz und einige kleine Versorgungsfahrzeuge, die man aber selten zu Gesicht bekommt). Wir hatten bei der Buchung in Deutschland bereits einen Wunschbereich f\u00fcr unseren Bungalow ge\u00e4u\u00dfert, der auch prompt erf\u00fcllt wurde. Mit unserem Standabschnitt (Nr. 221) waren wir sehr zufrieden, aber das&nbsp;ist sowieso Geschmacksache. Bevor wir mit Auspacken fertig waren, wurde erstmal eine Runde geschnorchelt. Am n\u00e4chsten Tag haben wir unseren Check-Dive mit Kim von der Tauchbasis &#8222;<a title=\"Dive Oceanus\" href=\"http:\/\/www.diveoceanus.com\/sunislandresort\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Little Mermaid<\/a>&#8220; (jetzt unter neuem Namen) gemacht (viele Gr\u00fc\u00dfe an Kim, die jetzt wieder in Holland sein m\u00fc\u00dfte). Die Tauchbasis ist gut organisiert, was bei einer so gro\u00dfen Insel und dem entsprechend vielen Tauchern auch notwendig ist. Die Unterwasserwelt ist fantastisch. Obwohl viele Korallen durch El Ninio gebleicht oder abgestorben waren, gibt es einen Unmenge an Tieren zu sehen. Wir haben zwar leider nur noch den Schatten eines Walhais gesehen, aber Riffhaie, Rochen (besonders Adlerrochen), gro\u00dfe Barsche, Schildkr\u00f6ten und vieles mehr sind in 28 Grad warmen Wasser eine Augenweide. Leider ist der Preis, den man f\u00fcr dieses Taucherlebnis zahlen mu\u00df sehr hoch. Unter 50 Euro ist ein Tachgang auch bei eigener Ausr\u00fcstung nicht zu bekommen.<br \/>\nDie Verpflegung war auch sehr lecker (speziell auch die Deserts am Abend). Man bekommt am ersten Tag einen festen Tisch und Kellner zugeteilt, so da\u00df man keinen Stre\u00df hat, einen freien Platz zu suchen. Unser Kellner war auch sehr zuvorkommend und kannte nach einigen Tagen unsere Vorlieben. Auf dem Weg zum Hauptrestaurant mu\u00df man immer mit flotten Radfahrern rechnen, da durch die relativ gro\u00dfen Entfernungen auf der Insel von vielen G\u00e4sten die M\u00f6glichkeit genutzt wird, sich ein Fahrrad zu mieten. Wir haben das f\u00fcr zwei Tage auch gemacht und konnten so die ganze Insel in recht kurzer Zeit erkunden.<br \/>\nAn Ausfl\u00fcgen bietet sich in jedem Fall das ganzt\u00e4gige Inselh\u00fcpfen auf drei verschiedene Inseln an. Man lernt eine einheimische, eine unbewohnte und eine touristische Insel kennen. Auf der unbewohnten Insel wird dann ein leckeres Mittagessen serviert und man hat Zeit f\u00fcr eine kleine Schnorchelrunde. Danach ging es dann nach Mirihi, einer recht kleinen aber unter Tauchern sehr beliebten Insel. Wer hier nicht tauchen geht, hat nach zwei Wochen sicher einen Inselkoller. Wer Interesse an der Nachbarinsel Holiday Island hat, kann mit dem kostenlosen Insel-Shuttle \u00fcbersetzen. Diese Insel ist um einiges kleiner und mit weniger Komfort ausgestattet. Es gibt auch hier eine Tauchbasis, von der wir aber nicht das Beste geh\u00f6rt haben.<br \/>\nUm die Insel n\u00e4her zu erkunden, sollte man sich ein Fahrrad ausleihen, da man damit um einiges schneller unterwegs ist, denn&nbsp;<a title=\"Sun Island Malediven\" href=\"http:\/\/www.sunislandmaldives.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sun Island<\/a>&nbsp;geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dferen Inseln der Malediven. Von der regelm\u00e4\u00dfig angebotenen Abendunterhaltung haben wir kaum Gebrauch gemacht, da man als Taucher doch recht fr\u00fch aufsteht und abends oft keinen Nerv mehr daf\u00fcr hat. Die M\u00f6glichkeit e-Mails zu versenden fanden wir sehr praktisch, da es um einiges preiswerter ist als ein Anruf nach Deutschland. Wir haben dazu immer das Office-B\u00fcro genutzt, da es schneller und preisg\u00fcnstiger ist als \u00fcber das Fernsehger\u00e4t im Zimmer.<br \/>\nSollte man gesundheitliche Probleme haben (als Taucher sind da besonders die Ohren gef\u00e4hrdet) ist der Gang zum Inselarzt sehr zu empfehlen. Er hilft schnell und recht preiswert (bei einer Auslandskrankenversicherung bekommt man sein Geld in Deutschland wieder zur\u00fcck) und man kann den Rest des Urlaubs sorgenfrei genie\u00dfen. Wer mal etwas Abwechslung zum Hauptrestaurant haben m\u00f6chte, dem sei der Italiener auf der vorgelagerten Mini-Insel, wo sich auch die Tauchbasis befindet, empfohlen. Ein Sonnenuntergang mit einem leckeren Eis auf der Terasse ist ein absolutes Mu\u00df.<br \/>\nAuch Nichttaucher werden in Ufern\u00e4he \u00f6fter einen kleinen Hai oder Rochen zu Gesicht bekommen, von den anderen bunten Fischen ganz zu schweigen. Das Hausriff ist gut \u00fcber eine Treppe vom Italiener aus erreichbar und bietet dem Schnorchler einen gro\u00dfen Einblick in die Unterwasserwelt der Malediven. Von Zeit zu Zeit k\u00f6nnen hier sogar die Schnorchler in den Genu\u00df von Mantas kommen, die schon einige Male am Hausriff gesichtet wurden. Weiteren Bilder von Sun Island gibt es in der&nbsp;Galerie. Vielleicht haben wir bei unserem n\u00e4chsten Besuch auch das Gl\u00fcck, aber bei dem Preisniveau wird es wohl noch eine Weile dauern.<br \/>\nWenn noch jemand spezielle Tips haben m\u00f6chte, kann er mir gerne eine Mail schicken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als frisch gebackener Taucher fiel die Wahl nach einem geeigneten Einstieg in die Unterwasserwelt auf die Malediven. Zu unserem Ziel brachte uns auch dieses mal wieder die&nbsp;Condor. 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