{"id":151,"date":"2002-07-12T10:27:01","date_gmt":"2002-07-12T08:27:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=151"},"modified":"2012-08-22T17:53:51","modified_gmt":"2012-08-22T15:53:51","slug":"punta-cana-dominikanische-republik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=151","title":{"rendered":"Punta Cana &#8211; Dominikanische Republik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wie bei meinem letzten Urlaub wurde der Transfer von der\u00a0<a title=\"LTU - jetzt Air Berlin\" href=\"http:\/\/www.airberlin.com\/\" target=\"_blank\">LTU<\/a>\u00a0(jetzt Air Berlin)\u00a0\u00fcbernommen. Wir hatten im Internet ein Last-Minute-Angebot gebucht. Die Buchung war recht abenteuerlich, da ich als Best\u00e4tigung nur eine formlose E-Mail und eine Rechnung ohne Anschreiben bekommen habe.<!--more--> Bis ich meine Reiseunterlagen in der Hand hatte, war ich mir nicht sicher, ob mein Geld nun auf dem Konto von\u00a0<a title=\"Aero Travel Service GmbH\" href=\"http:\/\/www.atslastminute.de\/\" target=\"_New\">Aero Travel Service GmbH<\/a>\u00a0auf nimmer Wiedersehen verschwunden war. Der Preis war zwar unschlagbar, aber wer keine starken Nerven hat, sollte\u00a0lieber bei einem professionellen Anbieter buchen. Das Angebot (Veranstalter war FTI) nannte sich Fiesta Roulette, was bedeutet, dass man in eines der drei Fiesta-Hotels in Punta Cana kommen wird. Wie ich im Vorfeld selbst aus dem Netz erfahren habe, landet man fast immer im\u00a0<a title=\"Fiesta Beach Resort jetzt Grand Palladium Resort\" href=\"http:\/\/www.fiestahotelgroup.com\/de\/hotels\/zielgebiete\/amerika\/dominikanische-republik\/punta-cana\/grand-palladium-bavaro-resort-spa\/\" target=\"_blank\">Fiesta Beach Resort<\/a>\u00a0(jetzt Grand Palladium Ressort). So war es dann auch bei uns gekommen. Die Anlage hielt was die Prospekte versprachen. Ein sehr sch\u00f6n angelegter Palmengarten in dem sich die Geb\u00e4ude der insgesamt vier Hotels des Komplexes verteilen. Nach dem Willkommens-Drink ging es erst einmal aufs Zimmer, denn nach 10 Stunden Flug ist man ziemlich geschafft. Unser Zimmer lag im Erdgeschoss von einem der drei dreist\u00f6ckigen Geb\u00e4ude direkt am Strand. Es empfing uns mit einem muffigen Geruch, der mit einer enormen Luftfeuchte (trotz Klimaanlage) einher ging. Wir waren aber zu geschafft um uns sofort darum zu k\u00fcmmern. Das Abendessen vers\u00f6hnte uns dann auch erst einmal wieder, da es recht reichhaltig und lecker war. Am n\u00e4chsten Tag wurde uns an der Rezeption ohne Probleme ein anderes Zimmer in der zweiten Etage zugewiesen, welches wir nach einer kurzen Besichtigung auch nahmen. Hier war nicht nur die Luft viel besser auch das Bad war ansprechender eingerichtet (bessere Armaturen und mehr Platz neben dem Waschbecken. Das beste war aber der perfekte Meerblick (Bild), den es vom Erdgeschoss nat\u00fcrlich nicht gab. Wie wir sp\u00e4ter festgestellt haben, scheinen alle Zimmer des Erdgeschosses unter der schlechten Luft zu leiden, also am besten gar nicht erst nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[print_gllr id=155 display=short]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die anderen Mahlzeiten boten auch kaum Anlass zur Kritik, es gab immer viel Auswahl, so dass jeder Geschmack befriedigt wurde. Abwechslung war auch genug vorhanden, auch wenn es da sicher noch mehr M\u00f6glichkeiten gibt. Zum All Inclusive geh\u00f6rt auch die Pizzeria in der Ladenpassage vor dem Fiesta Bavaro.Wer hier allerdings mit dem Angebot einer Pizzeria in Deutschland rechnet, kann sich den Besuch sparen. Man hat die Auswahl von reichlich einer Hand voll nicht sehr origineller Pizzen und die Atmosph\u00e4re entspricht auch eher der eines Schnell-Imbiss. Die Cocktails an der Bar hingegen sind recht lecker. Sie sind zwar gr\u00f6\u00dftenteils schon fertig (Pina Colada, Coco Loco, Fruit Punch und Daiquiri), schmecken aber auch ohne Rum (darauf sollte man bei der Hitze m\u00f6glichst verzichten) sehr gut. Auch das einheimische Bier ist recht wohlschmeckend. Die Minibar im Zimmer ist bei Ankunft gef\u00fcllt und kann ohne Kosten geleert werden, sie wird aber nicht mehr aufgef\u00fcllt. Kleine Wasserflaschen kann man sich ab 10 Uhr an der Lobby-Bar holen, bei Ausfl\u00fcgen also am Vorabend daran denken.<br \/>\nAber nun zum Wichtigsten, dem Strand. Er ist sehr sch\u00f6n mit Palmen und anderen Pflanzen bewachsen und wird t\u00e4glich von Algen und \u00c4hnlichem befreit. Es gibt sehr viele Liegen, so dass man auch Nachmittags noch spontan an den Strand gehen kann und nicht im Sand liegen muss. Der rechte Bereich an der Grenze zum Fiesta Palace erwies sich als der f\u00fcr uns g\u00fcnstigste Strandabschnitt. Man hat einerseits etwas Abstand und Ruhe zur Animation und in diesem Bereich sind ein paar kleine Korallenbl\u00f6cke, so dass man beim Schnorcheln einiges sehen kann. Neben vielen Fischen haben wir z.B. auch einen Aal und eine Sephia gesehen. Sehr lustig sind die kleinen Kugelfisch-Babys, die man an der Wasseroberfl\u00e4che manchmal sieht. Als Taucher wollte ich aber nat\u00fcrlich mehr sehen, meine Erfahrungen mit den \u00f6rtlichen Tauchbasen sind in einem gesonderten Bericht\u00a0zusammen gefasst.<br \/>\nF\u00fcr Freunde von Meeresfr\u00fcchten aller Art ist das Restaurant Captain Cook (Bild) zu empfehlen. Geht man am Strand ca. 5 Minuten nach rechts erreicht man dieses rustikale Erlebnisrestaurant. Hier gibt es die verschiedensten Fischarten, Krabben, Langusten und was das Meer sonst noch so zu bieten hat. Die Preise sind noch akzeptabel, aber es lohnt sich. Man kann sich aus einer gek\u00fchlten Box eines der fangfrischen Fr\u00fcchte des Meeres aussuchen, die dann sehr lecker gegrillt bzw. gebraten werden.<br \/>\nDa es nicht sehr ratsam ist sich in der DomRep ein Auto zu mieten, muss man zwangsl\u00e4ufig in den sauren Apfel bei\u00dfen und die recht kostenintensiven organisierten Fahrten buchen. Die Fahrt in die Hauptstadt Santo Domingo muss man nicht unbedingt machen, es sei denn man ist Columbus Fan und interessiert sich f\u00fcr eine Kirche, die der Pabst schon zwei mal besucht hat.\u00a0Der bei unserem Veranstalter (Hola Tours) enthaltene Besuch des Aquariums, ist auch kein Muss, denn es l\u00e4sst etwas Pflege vermissen. Das Wasser ist recht tr\u00fcbe und viele Bunte Fische gibt es auch nicht zu sehen, da bieten Aquarien in Deutschland oft mehr. Die Safari per Kleinlaster (Dominicana Jones) sollte man auf jeden Fall machen, da man hier einen wirklich guten Einblick ins Leben der Landbev\u00f6lkerung bekommt. Auch von der Natur sieht man hier sehr viel. Das man w\u00e4hrend der Fahrt Getr\u00e4nke im Becher verteilte (vor allem Rum mit Cola oder Sprite) war nicht so unser Ding, denn die H\u00e4lfte davon landete nicht im Mund sondern auf den Sachen (kein Wunder bei den Stra\u00dfen). Ein weiterer sehr empfehlenswerter Ausflug nennt sich Karibik pur (bei anderen Veranstaltern auch anders). Dabei geht es per Bus nach Bayahibe und dann mit dem Katamaran an einen wundersch\u00f6nen Strand der Insel Saona. Nach dem Mittagessen unter Palmen geht es dann per Speedboot noch zu einer sch\u00f6nen Schnorchelstelle. Bei den ganzen Ausfl\u00fcgen werden nat\u00fcrlich ausreichend Gesch\u00e4fte besucht, wo man sein Geld los werden kann. Wer sich f\u00fcr Zigarren interessiert sollte das Angebot der Reiseleitung (FTI, ob es andere auch anbieten wei\u00df ich nicht) nutzen, eine\u00a0<a title=\"Zigarrenmanufaktur\" href=\"http:\/\/www.domenicocigars.com\/\" target=\"_blank\">Zigarrenmanufaktur<\/a>\u00a0zu besuchen. Die ganze Sache kostet nichts und man bekommt von dem deutschen Eigent\u00fcmer eine super Erkl\u00e4rung \u00fcber den Herstellungsprozess. Er freut sich nat\u00fcrlich, wenn man dann auch einige Zigarren bei ihm kauft. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Gesch\u00e4ften gut und man kauft nicht die Katze im Sack.<br \/>\nVon den meisten Hotels in der Umgebung gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service, der einen zum Manati Park bringt. Hier k\u00f6nnen Papageien, Schildkr\u00f6ten und andere Tiere der Region besichtigt werden. Eine Delphinshow wird ebenfalls angeboten. Die Bedingungen f\u00fcr die Delphine sind aber Tierqu\u00e4lerei. Die Becken sind sehr klein und die Musik des Programms empfand ich als viel zu laut, f\u00fcr das empfindlichere Geh\u00f6r der Delphine muss es eine Qual gewesen sein. Man sollte diesen Park boykottieren, einerseits um die Tierqu\u00e4lerei nicht zu unterst\u00fctzen und andererseits ist der Eintritt von 25 Dollar je Person nicht gerechtfertigt. W\u00e4ren wir dar\u00fcber vorher informiert gewesen, h\u00e4tten wir uns das erspart.<br \/>\nDie Dominikanische Republik ist touristisch sehr gut erschlossen, was seine Vor- und Nachteile hat. Mir pers\u00f6nlich hat das nat\u00fcrlichere Umfeld auf Kuba besser gefallen. Die Dominikanische Republik ist aber auf jeden Fall eine Reise wert.<br \/>\nF\u00fcr\u00a0Fragen stehe ich gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bei meinem letzten Urlaub wurde der Transfer von der\u00a0LTU\u00a0(jetzt Air Berlin)\u00a0\u00fcbernommen. Wir hatten im Internet ein Last-Minute-Angebot gebucht. 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