{"id":132,"date":"2001-12-15T10:58:58","date_gmt":"2001-12-15T08:58:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=132"},"modified":"2015-08-28T19:55:45","modified_gmt":"2015-08-28T17:55:45","slug":"diani-beach-kenia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=132","title":{"rendered":"Diani Beach &#8211; Kenia"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Flug von M\u00fcnchen nach Mombasa wurde von\u00a0<a title=\"LTU - Jetzt Air Berlin\" href=\"http:\/\/www.airberlin.com\" target=\"_blank\">LTU<\/a>\u00a0(jetzt Air Berlin)\u00a0durchgef\u00fchrt, unser erster Flug mit dieser Gesellschaft. Der Service an Bord des Airbus A330-300 war sehr gut und das Essen lecker. Leider sind die Sitze auch hier sehr eng, so da\u00df wir nach reichlich 7 Stunden froh waren das Flugzeug zu verlassen.\u00a0<!--more-->Wenn in Kenia fast alles anders ist als in Deutschland, so gibt es doch eine Gemeinsamkeit \u00ad die B\u00fcrokratie. Nachdem man bereits im Flugzeug ein Einreise- (gelb) und ein Ausreiseformular (grau) ausgef\u00fcllt hat, darf man im Flughafen die gleichen Angaben noch einmal in ein rosa Formular schreiben. Damit bekommt man dann einen Stempel in seinen Reisepa\u00df. Mit diesem Stempel und 100 DM geht man dann zum n\u00e4chsten Beamten und bekommt weitere Stempel. Es wird immer geschrieben, man br\u00e4uchte 50 US$, aber es wurden auch 100 DM akzeptiert und beim aktuellen Kurs war das nat\u00fcrlich g\u00fcnstiger. Ich denke, das ab dem 1.1.2002 auch 50 Euro reichen werden, wodurch es nochmals etwas g\u00fcnstiger wird. Nachdem man dann sein Gep\u00e4ck vom Laufband geholt hat wird man beim Verlassen des Flughafens nochmals kontrolliert. Vor dem Flughafen findet man dann die entsprechenden St\u00e4nde der Reiseunternehmen und wird einem Bus zugewiesen. Dieser Bus fuhr uns dann ins\u00a0<a title=\"Kaskazi Beach Hotel\" href=\"http:\/\/www.kaskazibeachhotel.com\/ger\/\" target=\"_blank\">LTI-Kaskazi Beach<\/a>. Auf der Fahrt in Richtung Diani Beach wird eine F\u00e4hre genutzt, da Mombasa auf eine Insel liegt. Diese F\u00e4hre nutzen auch die Einheimischen, die au\u00dferhalb Mombasas wohnen. F\u00fcr sie ist die Benutzung kostenlos, es werden nur Fahrzeuge abkassiert. Nach einer einst\u00fcndigen und recht holprigen Fahrt waren wir dann im Hotel angekommen. Die Anmeldeformalit\u00e4ten waren schnell erledigt und das Personal war sehr hilfsbereit.\u00a0Im Zimmer (wir hatten Nummer 347) angekommen fiel zuerst die sehr primitive Klimaanlage auf, die so ung\u00fcnstig eingebaut war (und sicher auch so leistungsschwach ist), da\u00df man bei einem sp\u00fcrbaren K\u00fchlergebnis gezwungen war sie ununterbrochen laufen zu lassen (was bei dem L\u00e4rmpegel des Ger\u00e4tes nicht sehr angenehm war). Eine Temperatursteuerung war ebenso nicht vorhanden. Auch am Rest des Zimmers schienen die letzten 10 Jahre spurlos vor\u00fcber gegangen zu sein. Es ist aber alles sauber und ordentlich und der Blick vom etwas klein geratenen Balkon hat uns dann wieder vers\u00f6hnt. Das Zimmer hat auch f\u00fcr afrikanische Verh\u00e4ltnisse auf keinen Fall die 4 Sterne verdient, mit denen das Hotel im Katalog angepriesen wird f\u00fcr den Rest des Hotels kann man die Einstufung aber gerade so gelten lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem kleinen Nickerchen ging es dann zur obligatorischen Info-Veranstaltung au\u00dferhalb des Hotels. Hier gab es ein kleines Kulturprogramm und viele Infos \u00fcber Land und Leute. Wieder im Hotel angekommen wurde an der Bar erst einmal vom all-inclusive-Angebot Gebrauch gemacht. Danach ging es zum Abendbrot ins Hauptrestaurant, wo es eine leckere Auswahl verschiedener Fischgerichte gab. Aber auch f\u00fcr andere Geschm\u00e4cker war was dabei. Das Fr\u00fchst\u00fcck konnte leider nicht mit dem Abendbrot des Vortages mithalten (geringe Auswahl, aber leckere gebratene Eier).<br \/>\nDa man am Strand wegen der Beachboys kaum seine Ruhe hat, liegen alle Leute in der Hotelanlage verstreut. Mit 10 Schritten ist man aber am Strand, so da\u00df das kein Problem ist. Auch d\u00fcrfen die Liegen nur innerhalb der Anlage benutzt werden. Es scheinen aber gen\u00fcgend Liegen vorhanden zu sein, denn trotz unseres sp\u00e4ten Erscheinens am ersten Tag hatten wir die Auswahl, wo wir uns hinlegen wollten. Wir w\u00e4hlten einen Platz zwischen Strand und Pool, da es durch die Animation am Pool \u00f6fter feucht und unruhig wird. Zur Abk\u00fchlung ging es dann ins Wasser und wir zuckten mit den F\u00fc\u00dfen beinahe zur\u00fcck. Nicht weil es so kalt war, sondern im Gegenteil. Wir hatten zwar kein Thermometer dabei, aber in dem Bereich wo man stehen konnte waren es weit \u00fcber 30 Grad. Als wir nach einer Stunde das Wasser verlie\u00dfen empfanden wir die 32 Grad Lufttemperatur als sehr frisch. Das Baden ist aber mit Vorsicht zu genie\u00dfen, da es viele scharfe Kanten und Seeigel gibt.\u00a0Im Hotel gibt es eine Zweigstelle von der\u00a0<a title=\"Diani Marine\" href=\"http:\/\/www.dianimarine.com\" target=\"_blank\">Diani Marine<\/a>\u00a0Tauchbasis. Schon w\u00e4hrend unserer Anmeldung bei Patrick war die Atmosph\u00e4re locker und entspannt, so da\u00df man sich auf die Tauchg\u00e4nge freute. Der Checkdive findet im Pool statt, da der Pool noch w\u00e4rmer als das Meer ist, waren wir froh, als wir ihn hinter uns hatten. Unser erster Tauchgang f\u00fchrte uns an ein Wrack (Waa Wreck), welches auf ca. 25m Tiefe kieloben lag.\u00a0Der zweite Tauchgang f\u00fchrte uns an ein recht interessantes Riff (Maweni). Die Sichtweiten waren zwar nicht die Besten, aber au\u00dfer Gro\u00dffisch gab es fast alles zu sehen. Unser Tauchschiff Maisha war zwar vom Platzangebot her mit der Anzahl der Taucher etwas \u00fcberfordert, die 3 200PS Yamaha Au\u00dfenborder hatten damit aber kein Problem. Nachdem wir gegen 14 Uhr wieder im Hotel angekommen waren, wurde zuerst die Bar aufgesucht, wo wir von Joseph gut versorgt wurden. Am n\u00e4chsten Tag ging es zur Delphin-Safari nach Shimoni, wo wir zwar keine Delphine sahen, daf\u00fcr unseren ersten Walhai sahen (beim Schnorcheln). Man braucht schon ein paar Momente um zu realisieren, da\u00df in etwa 1-2 Meter Abstand ein 8 Meter Walhai ruhig seine Bahnen zieht. Die beiden fast einen Meter langen Schiffshalter w\u00e4ren alleine schon der gr\u00f6\u00dfte Fisch des Tages gewesen. Nach ca. einer halben Minute verschwand er wieder in der Tiefe, aber die Zeit reichte um einige Fotos zu machen. Nach dem zweiten Tauchgang ging es dann auf eine Insel zum Mittagessen. Ich hatte mich im Vorfeld f\u00fcr Krabben entschieden und sollte auch eine bekommen. Zum Gl\u00fcck wurde ein Hammer-\u00e4hnliches Werkzeug mitgeliefert, da das Tier sehr stabil war. Die viele Arbeit um an sein Essen zu kommen wurde aber belohnt, die Krabbe schmeckte hervorragend. Die R\u00fcckfahrt begann gegen 15 Uhr und wurde durch den recht st\u00fcrmigen Nordwind Kaskazi begleitet. Man sollte f\u00fcr Bootsausfahrten einen recht guten Magen haben, denn trotz Medizin gegen Seekrankheit wurden die Fische immer wieder von einigen gef\u00fcttert. Kurz nach 18 Uhr erreichten wir dann wieder unser Hotel und haben wie immer erst den obligatorischen Bar-Stop eingelegt. Wir hatten auch bei einem weiteren Tauchgang das Gl\u00fcck einen Walhai zu sehen, diesmal w\u00e4hrend des Auftauchens. Da wir noch etwas tiefer als er waren, konnte man aus allen Richtungen das piepen der Tauchcomputer wahrnehmen, da man in solchen Situationen schnell mal die Tauchtheorie \u00fcber Bord wirft. Allein wegen der Walhaie hat sich das Tauchen in Kenia gelohnt. Wegen der schlechten Sicht ist ein Tauchen auf den Maldiven oder \u00c4gypten aber reizvoller.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Keniaaufenthalt ohne eine Safari w\u00e4re eine S\u00fcnde. Da die Preise f\u00fcr Safaris recht heftig sind, haben wir uns auf einen zwei Tage Trip in den Tsavo East Nationalpark beschr\u00e4nkt. Wir buchten unsere Safari bei einem Reiseb\u00fcro vor Ort, das von einer Schweizerin gemanaged wird, da die Preise doch etwas g\u00fcnstiger sind als beim Veranstalter. Auf der Fahrt zum Tsavo Ost Nationalpark wurde in Mombasa noch ein kurzer Stop eingelegt, da der Eintritt f\u00fcr den Park auf einer kleinen Chipkarte im Voraus bezahlt werden mu\u00dfte. Ringo (unser Fahrer) sagte, da\u00df es auf den ersten 30 Kilometern keine gro\u00dfen Tiere zu sehen g\u00e4be. So haben wir am Anfang auch nur vereinzelte Gazellen und einen Fischadler gesehen. Aber nach ca. 20 km \u00fcberschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst sahen wir die bekannten roten Elefanten, kurz danach gab es Giraffen und Zebras. Zum Mittag kamen wir in der Voi Safari Lodge an, wo wir auch \u00fcber Nacht blieben. Das Abendessen in der Lodge war sehr lecker und sie ist auch sonst sehr sch\u00f6n gelegen. Direkt oberhalb zweier Wasserl\u00f6cher am Hang, wundersch\u00f6n in die Landschaft eingebettet. Der Komfort der Zimmer lie\u00df aber wie auch bereits in unserem Hotel zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Aber f\u00fcr eine Nacht in dieser phantastischen Atmosph\u00e4re war es kein Problem. Um 6:30 brachen wir zur Morgensafari auf. Wir sahen eine L\u00f6wengruppe, die ihr Domizil auf einem Felsen bezogen hatten. Die vier L\u00f6wen r\u00e4ckelten sich fotogen in der Morgensonne. Ein paar Meter weiter sahen wir das f\u00fcnfte Mitglied der L\u00f6wentruppe beim morgendlichen Gras-fressen. Nach dem Mittagessen in einem Hotel in Voi ging es dann wieder zur\u00fcck nach Diani Beach.<br \/>\nUns hat Kenia sehr gefallen, wenn man auch in Sachen Komfort einige Abstriche machen mu\u00df. F\u00fcr Fragen stehe ich nat\u00fcrlich gerne bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Flug von M\u00fcnchen nach Mombasa wurde von\u00a0LTU\u00a0(jetzt Air Berlin)\u00a0durchgef\u00fchrt, unser erster Flug mit dieser Gesellschaft. Der Service an Bord des Airbus A330-300 war sehr gut und das Essen lecker. 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