{"id":11,"date":"1994-09-21T10:59:28","date_gmt":"1994-09-21T08:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=11"},"modified":"2023-07-07T12:09:25","modified_gmt":"2023-07-07T10:09:25","slug":"agadir-marokko","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.falk-baumann.com\/?p=11","title":{"rendered":"Agadir &#8211; Marokko"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ende Sommer 1994 machte ich eine Reise nach Agadir, wo wir im Hotel Les Almohades wohnten. In diesem Urlaub wurde meine Leidenschaft f\u00fcr den Afrikanischen Kontinent geweckt.Die Mentalit\u00e4t ist nicht mit der europ\u00e4ischen, geschweige denn mit der deutschen vergleichbar. <!--more-->Marokko ist ein islamischer Staat, wobei die Menschen mit dem Islam relativ locker umgehen. Von solchen radikalen Auslegungen wie in einigen arabischen L\u00e4nder sind sie also weit entfernt. Im Landesinneren ist man aber sicher bei weitem nicht so offen wie in den touristisch erschlossenen Gebieten, die ich besucht habe.<br \/>\nJetzt aber erst einmal etwas zur Geographie des Landes. Marokko liegt am nordwestlichen Zipfel von Afrika. Die Kanarischen Inseln liegen auf der selben H\u00f6he nur noch ein St\u00fcckchen westlicher inmitten des Atlantischen Ozeanes. Marokko wird im Westen also vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer begrenzt. Die Hauptstadt von Marokko ist Rabat. Eine weiter wichtige Stadt des Landes ist Casablanca (d\u00fcrfte jedem aus dem gleichnamigen Film bekannt sein), die zugleich die gr\u00f6\u00dfte Hafenstadt des Landes ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem ersten Bild ist die Gartenanlage unseres Hotels zu sehen. Sie wird zu Recht als die sch\u00f6nste Anlage Agadirs bezeichnet. Nach marokkanischer Einstufung erh\u00e4lt das Hotel 4,5 Sterne, nach dem deutschen Ma\u00dfstab sind meiner Meinung nur 3 gerechtfertigt. Die Atmosph\u00e4re ist aber trotzdem die eines gehobenen Hotels. Wer wirklich Luxus in Agadir m\u00f6chte, der sollte sich gleich im Agadir Beach Club einquartieren.&nbsp;Das zweite Bild Zeigt mich bei einer ganzt\u00e4gigen Jeepsafari in den Antiatlas. Die Fahrweise ist wie auch in Gambia (und sicher auch dem restlichem Afrika) recht abenteuerlich, aber relativ ;-) sicher. Nach meinen Erfahrungen unterscheiden sich die verschiedenen Jeepsafaris kaum voneinander. Ein Eselsritt ist in der Regel immer dabei. Da man mit den Eseln ziemlich steile Berge hinauf- bzw. auch wieder herunterklettert sollte man sich auf alle F\u00e4lle gut festhalten. Wenn jemand H\u00f6henangst hat, wird diese durch das erhabene Sitzen auf einem dieser Esel nat\u00fcrlich noch verst\u00e4rkt. Den Abschlu\u00df unserer Safari bildete eine kleine Verfolgungsjagt, die wir uns mit den anderen beteiligten Jeeps lieferten, durch die D\u00fcnenlandschaft der marokkanischen Atlantikk\u00fcste. Wenn man wie wir auch nur einen Badeurlaub in Agadir gebucht hat, sollte man auf jeden Fall eine der angebotenen Ausfl\u00fcge nach Marakesch machen. Hier kann man ein St\u00fcckchen Orient live erleben. Den gro\u00dfen Markt im Zentrum sollte man m\u00f6glichst nur mit F\u00fchrer erkunden. Wenn man sich doch allein auf den Weg machen will, sollte man auf jeden Fall viel Zeit und ein dickes Fell mitbringen. Ein Mitglied unserer Truppe hatten wir bei dem Rundgang verloren und trafen ihn erst viel sp\u00e4ter mit allerlei Mitbringseln (etliche Ketten, 10 G\u00fcrtel usw.) wieder. Er hatte sich seinen Ausweg aus dem Labyrinth des Marktes also erkauft. Beim Einkaufen ist nat\u00fcrlich wie in allen s\u00fcdlichen L\u00e4ndern Handeln Pflicht, wenn man nicht ein mehrfaches des realen Preises zahlen will. Solange der H\u00e4ndler einem noch freundlich verabschiedet hat man zuviel bezahlt. Wir hatten es beim Kauf von ein paar T-Shirts soweit getrieben, da\u00df er uns die Ware nur noch stumm in eine T\u00fcte packte, und wir ohne eines Gru\u00dfes den Laden verlie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Sommer 1994 machte ich eine Reise nach Agadir, wo wir im Hotel Les Almohades wohnten. 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